Biografie

KURZVITA

»Mit Klangsinn und Verstand, verblüffende musikalische Intelligenz« beschreiben Kritiker den vielseitigen jungen Künstler, der von Steinway & Sons den Titel „Young Steinway Artist“, vom BR einen „BR-Klassik-Sonderpreis“ erhielt, mehrfach mit ersten Preisen inkl. Sonderpreisen bei Festivals/Wettbewerben im In-/Ausland ausgezeichnet wurde u.a. bei Braunschweig Classix unter der Jury Deutsche Grammophon, NDR. Bei „JUMU“ zuletzt mit dem ersten Bundespreis mit Höchstpunktzahl, Sparkassenförderpreis, Sonderpreis und Stipendien der Deutschen Stiftung Musikleben. In der Saison 2014/15 gewann er 1. Preise incl. Sonderpreisen in AT, DE, FR, GR, US, u.a. 1. Preis mit „Schubert“-Sonderpreis beim International Rosario-Marciano Piano Competition. Er ist Stipendiat der Deutschen Stiftung Musikleben, des DAAD, des Deutschlandstipendiums und der Hans und Eugenia Jütting Stiftung.

Bereits 2011 schrieben Kritiker: »Den Namen Maximilian Schairer sollte man sich heute schon einmal merken«. Er zählt zu den interessantesten Musikern seiner Generation, begeistert neben seiner außergewöhnlichen künstlerischen Reife mit magisch-spannenden, bis in feinste Nuancen ausgearbeiteten farbenreich gestalteten Interpretationen. Ein hintergründiges Werkverständnis zeichnet ihn aus. Sein Repertoire reicht vom Barock bis ins 21. Jahrhundert. Einen Schwerpunkt legt er in die Werke Beethovens, Bachs.

Er trat in renommierten Konzerthäusern auf in Europa und USA. Erhielt zahlreiche Festivalengagements wie ATTACA Festival für aktuelle Musik, Braunschweig Classix, Festival International de Musique Dinard, MUSIKFESTUTTGART, Ludwigsburger Schlossfestspiele, LUCERNE FESTIVAL, Salzburger Festspiele, US International Romantic Festival, spielte zum „Diamond Jubilee“  Queen Elizabeth II, für Bundespräsident Gauck, gab bereits mit 12 Jahren sein Orchesterdebut mit dem Stuttgarter Kammerorchester. Weiteres Highlight: sein US Carnegie Hall-Debut 2014, wo er 2015 erneut auftrat. In der Saison 2017 begeisterte er bei seinem  Liederhallen-Orchester-Debut mit Beethovens Klavierkonzert im Beethovensaal zusammen mit dem CSO und mit Mozarts Klavierkonzert und der JSPE bei den Esslinger Meisterkonzerten der sks-Russ-Konzertdirektion. 2018/2019 spielt er mit dem Kammerorchester arcata, eröffnet Stuttgarts neues Klassikfestival ZUKUNFTSKLANG und wird mit den Stuttgarter Philharmonikern auftreten.  

Er gestaltet Gesprächskonzerte, Konzertmoderationen, erstellte eine von der Int. Bachakademie betreute Facharbeit, Standort Bibliothek Mozarteum Salzburg. Ebenso arbeitet er mit dem Komponisten Pablo Quaß. Das Gemeinschaftswerk „vernetzt“ gewann 2016 beim US International Composition Competition. Derzeit entsteht eine gemeinsame Neukomposition in Kooperation mit Daimler AG. Seine Studien setzt er bei Michael Hauber fort. 

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Akzente

»Mit Klangsinn und Verstand, gepaart mit technischem Können und einer verblüffenden Reife« werden die Interpretationen des vielseitigen jungen Künstlers von renommierten Musikern und Kritikern beschrieben. Maximilian Schairer zählt zu den interessantesten Musikern seiner Generation und begeistert mittlerweile Presse, Professoren und Publikum neben seiner außergewöhnlichen künstlerischen Reife mit magisch-spannenden, bis in feinste Nuancen ausgearbeiteten farbenreich gestalteten Interpretationen. Ein hintergründiges Werkverständnis zeichnet ihn aus. Sein Repertoire reicht vom Barock bis ins 21. Jahrhundert. Einen Schwerpunkt legt er in die Werke Ludwig van Beethovens, Johann Sebastian Bachs sowie in den Erhalt Historischer Musiktraditionen mit Tradition & Zeitgeist.

Geprägt durch zahlreiche Veranstaltungen, Gesprächskonzerte und Kurse der Internationalen Bachakademie, fand er schon früh seine musikalischen Vorbilder und Ziele. So gilt neben dem Klavier, sein Interesse der Orgel, Historischen Tasteninstrumenten, Dirigieren und dem Gesamtwerk Johann Sebastian Bachs. Ein Anliegen ist ihm soziales Engagement bei Benefizkonzerten und Veranstaltungen, u.a. bei gemeinsamen Konzertnachmittagen für Behinderte und Nichtbehinderte im Amseltheater Stuttgart. Er absolvierte ein Sozialpraktikum bei der Arbeitsgemeinschaft Dritte Welt e.V., Flüchtlingsberatung-Migrationsdienste, Projekt Vorschule für Eltern und Kinder.

Auszeichnung

Als bislang jüngster Teilnehmer in der Geschichte der renommierten Internationalen Meisterkurse des Bach-Archivs Leipzigs zur »Aufführungspraxis der Werke Johann Sebastian Bachs« erhielt er eine mehrmalige aktive Teilnahmeberechtigung, welche ihm ein frühzeitiges Bachstudium  ermöglichten. Er wurde mit dem Sonderpreis des Bayerischen Rundfunks geehrt, der seine Interpretation der Französischen Suite VI BWV 817 aufzeichnete und bei BR-Klassik sendete.

Maximilian Schairer gewann mehrfach 1. Preise mit Sonderpreisen bei renommierten nationalen und internationalen Wettbewerben, u.a. erhielt er den 1. Preis beim Wettbewerb zur »Karriereförderung junger Musiker« des Internationalen Braunschweig Classix Festivals unter der Jury Deutsche Grammophon und NDR. In der Saison 2014/15 wurde er mit weiteren 1. Preisen und Sonderpreisen ausgezeichnet. Beim 51. Bundeswettbewerb erreichte er den 1. Preis jeweils mit der Höchstpunktzahl in allen drei Runden. Er erhielt den Solistensonderpreis für herausragende Leistungen der Deutschen Stiftung Musikleben sowie den Sparkassenmusikförderpreis 2014 und ein Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg GmbH. Von der International Association of Art Greece erhielt er den 1. Preis in der Kategorie Klavier, ebenso beim International Music Competition Grand Prize Virtuoso Paris, wo nach dem Preisträgerkonzert das Komitee für den exzellenten Auftritt von Maximilian Schairer eigens ein Spezialpreis - "Young Star" Grand Prize Virtuoso -, kreierte. Sein USA Debut begann erfolgreich mit dem 1. Preis beim International Romantic Festival 2014 sowie dem 1. Preis mit der Goldmedaille beim Debut International Piano Competition 2015. Beim Internationalen Rosario-Marciano-Piano Competition Vienna 2015 gewann er den 1. Preis sowie den Schubert-Sonderpreis. Die Deutsche Stiftung Musikleben verlieh ihm 2015 das Carl-Heinz Illies-Stipendium.

Beim European Music Competition Slowakei gewann er mit dem 2. Preis, als bislang jüngster und erster deutsche Teilnehmer, eine vordere Platzierung. Beim XIX. Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb Leipzig erhielt er, seit 1950 als einer der jüngsten Pianisten in der Geschichte des renommierten Wettbewerbs, eine Teilnahmeberechtigung. Wegen einer Verletzung kurz vor Beginn der 1. Runde konnte er nicht teilnehmen.

2012/13 erstellte er eine 50seitige Facharbeit »Das klingende Leben der Barockepoche in Deutschland – Johann Sebastian Bachs “Wohltemperiertes Clavier“ und seine Wechselbeziehung zur Gesellschaft des 18. Jahrhunderts«. Diese wurde durch die Internationale Bachakademie sowie der Musikhochschule Stuttgart (DE) betreut und bewertet und steht u.a. in der Universitätsbibliothek Mozarteum Salzburg (AT).

2015 wurde er von Steinway & Sons in den ausgewählten Kreis der "Young Steinway Artists" und vom US Golden Key Music Festival als "Golden Key Artist" aufgenommen.

2016 gab er das Werk "vernetzt" bei dem Komponisten Pablo Quaß in Auftrag, das 2016 in Hamburg uraufgeführt wurde und beim US International Composition Competition gewann, sowie in der Saison 2017 in New York aufgeführt und auf CD eingespielt wird. Von der Deutsche Stiftung Musikleben erhielt er erneut das Carl-Heinz Illies-Stipendium und wurde durch die Hans und Eugenia Jütting Stiftung ausgezeichnet. 2017 erhielt er das DAAD-PROMOS-Stipendium, 2018 das Deutschlandstipendium.

Ausbildung

Als bisher jüngster Teilnehmer in der Geschichte des renommierten Meisterkurses zur »Aufführungspraxis der Werke JSBachs« erhielt Maximilian Schairer 2009 eine persönliche Einladung des Bacharchivs Leipzig. Seither erweitert er regelmäßig sein musikalisches Wissen in zahlreichen Meisterkursen im In- und Ausland, u.a. bei dem Bachkenner und Mozartforscher Robert Levin, der auf sein einzigartiges natürliches Gespür, sein "il gusto" und seinen umfangreichen Einblick für die barocke Aufführung, aufmerksam wurde. Weitere besondere Einladungen erhielt er von der Bruckner Universität Linz (AT) zum Meisterkurs "Historische Aufführungspraxis"​ 2012, vom Goethe-Institut Boston (US) zum »Meisterkurs Bach« 2013, von der Emil-Gilels-Foundation (DE) zu den Festivalmeisterkursen 2014, vom LUCERNE FESTIVAL (AT) 2014 und 2015 zu ihren jeweiligen Festival-Akademien. Von 2010-2018 studierte er auch an der Internationalen Sommerakademie Mozarteum Salzburg (AT), nahm 2015 an der VIP-Academy Vienna (AT), 2016 an der Int. Mendelsohn Academy Leipzig (DE) teil.

Maximilian Schairer studiert neben Klavier, Historische Tasteninstrumente und Historische Aufführungspraxis. In Studien, Meisterkursen, Workshops arbeitete er mit Bernard d'Ascoli, Dmitri Bashkirov, Menno van Delft, Christopher Elton, Gerald Fauth, Julia Fischer, Viera Fischer, Romuald Noll, Monika Giurgiuman, Jörg Halubek, Robert Levin, John Perry, Matti Raekallio, András Schiff, Christine Schornsheim. Aufgrund seines ganzheitlichen musikalischen Denkens absolvierte er 2012 auch ein Berufspraktikum bei der Klavierbauwerkstatt Steinway Galerie Matthaes GmbH.

Seine Studien setzt er derzeit bei Michael Hauber fort. Weitere künstlerische Impulse von Ya-Fei Chuang, Christopher Elton, Martin Helmchen, Murray Perahia prägen ihn.

Konzerte

Engagements führten ihn zu bisher über 200 Konzertauftritten im In- und Ausland. 2016 feierte er sein »10jähriges Bühnenjubiläum«. Maximilian Schairer ist ein gerngesehener Gast beim Musikalischen Sommerfestival der Sueddeutschen Kammersinfonie und trat bei renommierten Festivals u.a. beim ATTACCA Festival für aktuelle Musik, Braunschweig Classix Festival, Festival International de Musique Dinard, MUSIKFESTUTTGART, Ludwigsburger Schlossfestspiele, LUCERNE FESTIVAL, Salzburger Festspiele, US International Romantic Festival auf. Seit 2010 gibt er regelmäßig Solorecitals. Bereits mit 12 Jahren gab er sein Orchesterdebüt mit dem A-Dur-Konzert BWV 1055 von Johann Sebastian Bach zusammen mit dem Stuttgarter Kammerorchester. Es folgten Einladungen zu weiteren Orchesterkonzerten, u.a. mit Johann Sebastian Bachs c-Moll-Konzert für zwei Cembali BWV 1060 im Rahmen der Internationalen Orgelakademie Stuttgart, der Sueddeutschen Kammersinfonie. In der Saison 2017 gab er sein Liederhallen-Orchester-Debut im Beethovensaal mit Beethovens Klavierkonzert zusammen mit dem CSO und überzeugte ebenso mit Mozarts Klavierkonzert bei den Esslinger Meisterkonzerten der sks-Russ-Konzertdirektion mit der JSPE.   

Regelmäßig wird er von Politik und Wirtschaft für musikalische Umrahmungen von Benefizkonzerten und Veranstaltungen eingeladen, u.a. zur Theodor-Heuss-Preisverleihung (unter Anwesenheit von Bundespräsident Joachim Gauck), Hans-Peter-Stihl-Preisverleihung, für Entertainer Harald Schmidt, Bergsteiger Reinhold Messner, Schauspielerin Kathrina Thalbach, Sternekoch Jörg Mink und zum 60jährigen Thronjubiläum von Queen Elizabeth II. Sein intensives Interesse an der Musikwissenschaft ermöglicht es Maximilian Schairer seit 2012 auch Gesprächskonzerte zu gestalten.

Auftritte

Seine Konzertaktivitäten führten ihn bisher nach Europa und USA.

Er konzertierte in renommierten Konzerthäusern wie Carnegie Hall New York (US), Opéra National Bastille (FR), „Wiener Saal“ Salzburg (AT), „Solitär“ Mozarteum Salzburg (AT), Ehrbar Saal Wien (AT), Toni-Areal Zürich (CH), Philharmonie Košice (SK), Stadthalle Braunschweig (DE), Gasteig München (DE), Wilhelma-Theater Stuttgart (DE), Schauspielhaus Stuttgart (DE), Liederhalle Stuttgart (DE).

Privat

Maximilian Schairer (1997) ist ein deutscher Pianist und Cembalist mit deutsch-österreichisch-tschechisch-jüdischen Wurzeln.

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My 21st century-thinking-tips for every day

»Führe uns zur Versöhnung, Toleranz und Brüderlichkeit auf unserem kleinen und zerbrechlichen Planeten, unserer gemeinsamen Heimat!«

Samuel Pisar  (Jude, Unesco Botschafter, Textautor zu Leonard Bernstein‘s Sinfonie Nr. 3)

»Durch Neid, Macht, Gier hat der Mensch die Umwelt zerstört, Kriege begonnen, Freundschaften verloren. Im 21. Jahrhundert wird es Zeit umzudenken! Musik baut Brücken, Musik verbindet!«

»Think in Music - in respect –- in peace – in responsibility - think in environmental protection!«

»Music has the power to change the world!«

Maximilian Schairer

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