»Weltpremiere - Einweihungskonzert des restaurierten Graf-Flügels der Stiftung Mozarteum Salzburg«

Ein unvergessliches Erlebnis – Klangzauber eines wiederentdeckten historischen Tasteninstruments
22.07.2011 | 19:30
Robert Levin   Hammerklavier
Alexander Janiczek  Violine
David Watkin   Violoncello
 
Programm
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)
Klaviertrio Nr. 2 c-moll op. 66 – MWV Q 33 
(komponiert 1845)
 
Franz Schubert (1797-1828)
Klaviertrio Es-Dur op. 100 –D 929
(komponiert 1827)

 

Originale Graf-Flügel gibt es mittlerweile nur noch wenige. So war der zufällige Dachbodenfund der Stiftung Mozarteum Salzburg eine Sensation. Graf-Flügel wurden im 19. Jahrhundert als eine der besten ihrer Zeit gerühmt. Von der Epoche der Wiener Klassik bis zur Romantik hielten die Komponisten viel von dem weichen, im Diskant hellen und im Bass klaren Klang des Graf-Flügels. Der Wiener Klavierbauer Conrad Graf (1782-1851) verwendete in seinen Instrumenten die damals neue Wiener Mechanik, die um 1780 eingeführt wurde. Die hingegen damals weiter verbreitete Englische Mechanik erzeugt einen lauteren und sonoreren Klang. 

Der neu restaurierte historische Graf-Flügel der Stiftung Mozarteum Salzburg stammt aus dem Jahr 1839  und  wurde im Jahr 2010 auf Initiative durch Robert Levin, von Edwin Beunk, einem Spezialisten für historische Tasteninstrumente restauriert. Der Tonumfang des aus Mahagoniholz gebauten Instruments beträgt (CC–g4). Er ist um 1/2 Oktave größer als die Flügel der Mozart-Zeit.  Der weiche warme Klang  dieses Flügels und die besondere Atmosphäre dieses Konzertes bleiben mir in besonderer Erinnerung.